Die Bilder im Kopf (60)

Wer meditiert, wird zwangsläufig immer stiller, im Umgang mit anderen Menschen ruhiger und schaut dafür mehr. Obwohl ich im März 2015 noch immer in einer sehr schwierigen Lebenssituation feststeckte, sprach ich nicht darüber. Ich konzentrierte mich einfach auf die innere Reise und nahm mich immer mehr zurück. Es schien so, als würden die anderen dafür…

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Gegenwart ohne Bedeutung (59)

Ende Januar kommt es zu Hause zu Spannungen. Meine Große will frei sein, aber die Kleine braucht mich noch. Sie ist im letzten Schuljahr und hat jede Menge Stress. Viele glauben, dass die Schule und der Schulabschluss in der Türkei einfacher sind als in Deutschland. Das kann ich leider nicht bestätigen. Ich konnte das über…

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Umkehrung des Denkens (58)

Am 21.02.2015 schrieb ich darüber, wie sehr sich meine Yoga-Praxis unter dem Einfluss der ganzen Literatur verändert hat. Tagebuch 21.02.2015 “Heute habe ich das zweite Mal nach langer Zeit wieder einmal Yoga für mich selbst gemacht. Ich merke, dass ich ganz anders übe. Gefühle von Dankbarkeit , Ehrfurcht, Demut und Freude schwingen in den Bewegungen…

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„Es“ schießt und trifft (57)

Zwei Wochen Urlaub, in denen ich nur krank war, viel meditierte und eine andere Dimension wahrnahm (siehe Beitrag „Fremde Wesen“). So kehrte ich am 14.02.2015 nach Istanbul zurück. Ich nahm meine Arbeit als Yoga-Lehrerin wieder auf und beobachtete alles um mich herum und in mir sehr genau. Was dabei sehr half, war der Umstand, dass…

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Fremde Wesen (56)

Menschen, die wirklich in die Tiefe gehen möchten und nicht nur an der Oberfläche der Spiritualität kratzen wollen, werden auf dieser Reise nicht nur spirituelle Höhenflüge haben, sondern vor allen Dingen auch körperliche und seelische Schmerzen durchmachen. Das ist kein Urlaub, sondern tiefes Forschen. Hier ist nicht nur der Verstand, sondern unser ganzer Körper involviert.…

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Angst und Vergnügen (55)

Gerade spürten wir die Auswirkungen eines starken Erdbebens in Izmir (200 km entfernt) von ca. 6,8 auf der Richterskala, und so ein Stoß aus der Tiefe lässt uns demütig und dankbar dafür werden, das wir noch am Leben sind und unser Haus noch steht. Alles, was hier gerade noch wichtig war und in unseren Köpfen…

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Autorität und Unordnung (54)

Nach meinem interessanten Traum (siehe letzten Blogbeitrag) und der Kino-Gala für meine Tochter schrieb ich am nächsten Tag in mein Yoga-Tagebuch, wie ich mich gerade selbst sehe und fühle.  Tagebuch 27.01.2015: “Schock, wenn ich mich auf Fotos sehe. So kann ich kein Foto auf Facebook teilen. Ich sehe aus, als wäre ich aufgedunsen und als…

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Ich treffe mich (53)

Die Yoga-Reise ging auch Ende Januar 2015 noch weiter mit dem Buch von Dr. David Frawley und dem Vedanta (siehe Blogbeitrag:  Vedanta und Angst). Dieses Buch hat nur knapp 170 Seiten, aber jede Seite hat es in sich. Um die Essenz der Veden wirklich aufnehmen zu können, ist es sicher von Vorteil, wenn man sich…

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Himmlische Glöckchen (52)

Anfang 2015 gab es drei Kriya-Yoga-Gruppen, mit denen ich mich beschäftigte. Da war die von Paramahansa Yogananda gegründete Self-Realization-Fellowship, die ihren Sitz in Kalifornien hat und von der ich immer noch die Lehrbriefe bekam. Dann gab es die Organisation Babajis Kriya-Yoga, deren Mutterzentrum sich in Kanada befand und die 2014 eine Lehrerin S. aus Brasilien…

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Vedanta und Angst (51)

Wenn Krähen/Raben in einem Traum auftauchen, soll dies eine Warnung vor Krankheit oder Tod sein. Es kann aber auch Weisheit oder Verschlagenheit bedeuten. Ich hatte keine Ahnung, warum die schwarzen Vögel in dieser Nacht im Januar 2015 erschienen, aber ich staunte nichts schlecht darüber, als an diesem Tag ein rabenschwarzes Lebewesen Mitglied unserer Familie wurde.…

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