Alles darf geschehen (12)

Wenn ich damals etwas hatte, dann war es Disziplin, und so übte ich fast jeden Tag auf meiner Yoga-Matte. Ich war mein eigener Lehrer. Ich versuchte neben den Übungen auch zu meditieren. Meistens nur ein paar Minuten am Tag. Ich hatte jedoch noch keine Ahnung, was Meditation wirklich ist und so waren es tatsächlich Konzentrationsübungen.…

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Yoga-Sutras des Patanjali

Wer sich für Yoga interessiert, der wird wie ich erst einmal von der großen Auswahl an Literatur und den verschiedenen Yoga-Richtungen völlig verwirrt sein. Deshalb mein Rat, haltet euch am Anfang an die ältesten Schriften, bevor ihr euch mit der Sekundärliteratur beschäftigt. Alles, was man über Yoga wissen muss, ist in diesen Jahrtausende alten Schriften…

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Die innere Reise beginnt (11)

Wenn ich diesen Yogaweg hier aufschreibe, bin ich mir heute nicht mehr sicher, ob das wirklich alles passiert ist oder ob diese Gedanken und Erlebnisse nicht hier und jetzt in meinem Gehirn konstruiert werden. Deshalb heißt es auch, ein „scheinbarer“ Yogaweg. Ich denke, dass ich alles anhand meiner Notizen im Tagebuch aufschreibe, und das ist…

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Ein steiniger Weg (10)

Ich will ehrlich sein, immer wieder lege ich das Tagebuch weg und verschiebe den nächsten Beitrag. Das ging mir schon bei den letzten beiden Artikeln so. Es ist nicht angenehm, in seinen alten Notizen zu lesen, wie schlecht es einem damals ging. Es scheint so, als würden die Sorgen und die körperlichen Schmerzen beim Lesen…

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Blickrichtungen (9)

Durch das Yoga-Retreat erhielt ich zum einen die Chance, einen distanzierteren Blick auf meine Lebenssituation zu werfen, und zum anderen entstand wieder Nähe zu mir selbst. Wünsche und Bedürfnisse wurden wahrgenommen, und durch symbolische Rituale sollten diese wieder lebendig werden, während die erkannten Hindernisse dem Feuer übergeben wurden. Auf Lesbos wurde der Same gesetzt –…

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Vier Elemente (8)

Tagebuch 14.04.2010 Heute Morgen bin ich mit dem Gedanken aufgewacht, dass ich mich schon sehr weit von M. entfernt habe. Dabei bin ich doch erst ein paar Tage hier. Es fallen mir in der Abgeschiedenheit Parallelen auf zu meiner Ehe. Das ewige Reden. Die Enttäuschung, dass nichts ankommt. Der eigene Rückzug. Und die Erkenntnis, dass…

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Wind (7)

Tagebuch 13.04.2010  Ich bin traurig, weil heute schon Dienstag ist und ich habe keine Lust, nach Hause zu fahren.  Traum: Ich bin in einem Zug. Mir gegenüber sitzt ein Mann. Er ist 55-60 Jahre alt und trägt einen Anzug. Ganz seriös. Nicht mein Typ und ziemlich harmlos. Plötzlich bin ich in seiner Nähe. Sitze auf…

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Feuer (6)

Tagebuch 12.04.2010  Heute ist Montag und somit hat leider schon die nächste Woche angefangen. Ich habe tief und fest geschlafen. Alles tut mir weh. Aber ist das nicht herrlich, erschöpft zu sein von körperlicher Anstrengung und nicht vom Stress? Ich kann mich auf den erholsamen Schlaf freuen und mich in ihn fallen lassen. Der Körper…

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Der Schrei der Natur

Heute wollte ich gerne mit euch teilen, dass “Der Schrei”, das berühmteste Bild  des norwegischen Malers Edvard Munch (zw. 1893 und 1910 entstanden), wohl nicht den Schrei einer Person, sondern den Ausdruck einer Panikattacke darstellt. Bisher ist man immer davon ausgegangen, dass die auf dem Bild mit aufgerissenen Augen und Mund dargestellte Person einen Schrei…

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