Zum x-ten Mal aus der Angst/Out of Fear for the Umpteenth Time

 

(The English version at the end of the German text)

Dieser Beitrag ist für X und all diejenigen, die zwar aus einem Leben mit Angststörungen heraustreten wollen, aber es immer wieder nicht schaffen.

Der Grund könnte darin liegen, dass ihr nicht eure ganze Aufmerksamkeit, Kraft und euren ganzen Mut auf diesen Wunsch richtet und ihr euch sofort in der Komfortzone versteckt, sobald es euch wieder etwas besser geht. 

Dass X nicht mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit beim letzten Telefonat war, merkte ich sofort. X versucht schon zum x-ten Mal, die Angst hinter sich zu lassen. Wir redeten also schon zum x-ten Mal darüber. Diesmal telefonisch.  

Vielleicht hilft es X – und womöglich auch anderen – wenn ich hier noch einmal aufschreibe, was ich ihr am Telefon eigentlich vermitteln wollte. In Form eines Textes hat X die Möglichkeit, den Inhalt des Textes mit gewissem Abstand zu lesen, und sollten Gedanken und Fragen dazwischen kommen (und sie weiß, sie hat Gedanken ohne Ende), einfach später noch einmal in Ruhe nachzulesen.

Weil ich X schon ziemlich gut kenne, stellte ich für die erneute Begleitung aus der Angst diesmal klare Bedingungen. Das habe ich getan, weil ich in diesen Prozess auch zeitlich und emotional involviert sein werde und ich diese Zeit diesmal gerne sinnvoll und erfolgreich nutzen wollte. 

Aber tatsächlich hängt am Ende alles nur von X selbst und ihrem ernsthaften Willen ab. Wir wissen beide, dass die letzten Versuche immer nur sehr halbherzig von ihr betrieben wurden. Vorrangig ging es ihr stets nur darum, aus einer immer wieder auftauchenden akuten Panikattacke herauszukommen. Wenn sie diese dann einigermaßen überwunden hatte, führte sie ihr altes Leben weiter, bis die nächste Angstattacke aufkam. 

Alle meine Hinweise über regelmäßige Bewegung, Atmung und Meditaiton wurden dann schnell wieder ad acta gelegt. Dass die Angst so nicht überwunden werden kann ist völlig klar, denn

die Angst sagt: Du musst etwas an deinem Leben ändern!

Es kam also wieder eine Zeit, in der sie es sich erneut einigermaßen gemütlich in ihrer Komfortzone gemacht hatte. Wir, die mit der Angst zu tun haben, kennen das alle. Sofort denken wir, es gibt keine Notwendigkeit, sich mit der Angst und somit mit sich selbst zu beschäftigen. Die Angst wurde also auch von X wieder so lange zur Seite geschoben und unterdrückt, bis sie sich nun in jedem Winkel ihres Lebens blicken lässt. Die Angst lässt ihr nun fast gar keine Ruhe mehr, denn 

die Angst sagt: Du sollst mir endlich zuhören!

Es ist – und das weiß ich aus eigener Erfahrung – so unheimlich anstrengend und ermüdend, diese Emotion Angst permanent im Nacken zu haben und zu versuchen, diese zu unterdrücken. Es ist kein Leben. Es ist ein Leben, dass nur alleine von der Angst bestimmt wird. Zwangsläufig kommt man an den Punkt, wo man Angst vor der Angst hat, und da ist X nun angelangt. Hier herauszukommen ist nur möglich, wenn man sich und somit die Angst endlich einmal anschaut, denn 

die Angst sagt: Ich bin dein Freund, ich bin ein Teil von dir und wenn du vor mir davonläufst, läufst du vor dir selbst und dem Leben davon. 

Dieses Davonlaufen kann nirgendwo hinführen. Es ist der reinste Wahnsinn, der kein Ende hat. Das muss X nach so vielen Jahren mit der Angst endlich begreifen wollen. Es geht also darum, dass sie dieses verrückte Spiel in ihrem Kopf und die ständigen Wiederholungen in ihrem Leben begreift. 

Damit sie also diesmal ernsthaft an die Sache herangeht und Fortschritte machen kann, habe ich ihr folgende Bedingungen gestellt: 

  • Du meditierst zweimal am Tag (am Anfang nur jeweils 10 Minuten). Die Meditation wird zu einer festgelegten Zeit durchgeführt und wird durch nichts – es sei denn das Haus brennt ab – unterbrochen. Die Meditation muss Teil deines Lebens werden, so wie das Essen, Zähne putzen und schlafen. Nur wenn du regelmäßig meditierst und still bist, kannst du erkennen, was in deinem Kopf vorgeht, ohne gleich aufzuspringen und handeln zu wollen. 

Die Meditation ist wichtig, um die eigene Konditionierung zu erkennen (und besonders die der Angst) und so Abstand zu den Gedanken/Emotionen zu gewinnen. 

  • Du machst weiterhin die Atemübungen (Bauchatmung), damit du bei einer aufkommenden Angst nicht die Kontrolle über deinen Körper verlierst, weil dann in der Regel Hyperventilation stattfindet und Panik aufkommt. 
  • Du bewegst dich jeden Tag und machst Yoga oder Spaziergänge, die dich körperlich auch ordentlich beanspruchen. 
  • Außerdem kaufst du dir ein Heft und fängst an, Tagebuch zu schreiben, damit du sehen kannst, was in dir passiert. So kannst du die Veränderungen besser beobachten. Außerdem wird dich die Schreiberei zu dir selbst nach innen führen. 

Das sind die wichtigsten Voraussetzungen, um überhaupt langsam wieder seelisch und körperlich ins Gleichgewicht zu kommen. Wenn sie das einige Wochen durchhalten kann, wird es ihr nicht nur einen gewissen Sinn und Stabilität in ihrem Leben geben, weil sie sich in diesen Zeiten ganz auf sich selbst konzentrieren kann/muss, sondern sie wird sich selbst auch wieder besser kennen lernen. Ich bin mir bei X ziemlich sicher, dass sie sich selbst total aus den Augen verloren hat. 

Erst danach kann ich endlich mit ihr weitergehen und ihr die Hinweise, andere Meditationstechniken und Texte geben, die sie aus diesem Loch herausholen werden. 

Bevor wir jedoch wieder anfangen, so sagte ich ihr am Telefon, soll sie sich überlegen, ob sie diesmal wirklich bereit dazu ist, der Sache endlich auf den Grund zu gehen oder ob sie nur gerade wieder eine schlimmere Angstphase überwinden will, um dann alles wieder so zu machen, wie zuvor. Ich erwartete diesbezüglich ihre Aussage in Form eines Telefonanrufs. Das ist nun eine Woche her.

Der Anruf kam tatsächlich einen Tag später, allerdings nach 23.00 Uhr abends. Das war meiner Meinung nach jedoch keine gute Zeit, um über grundsätzliche Dinge zur Angstbewältigung zu sprechen und wir verschoben es daher auf den nächsten Tag. Dieser Anruf kam bis heute nicht. Ich erhielt vielmehr neue Nachrichten über WhatsApp, mit denen ich nicht wirklich etwas anfangen konnte. 

X arbeitet nicht und hat daher Zeit, anzurufen. Ich weiß aber, dass sie nur deshalb so spät und lieber per SMS antwortet, weil sie darauf wartet, dass der Rest der Familie sie nicht mehr hören kann. Sie möchte nicht, dass sie hören, worüber sie spricht. Sie sagt, sie möchte die Familie nicht traurig machen. 

Dazu möchte ich ihr sagen, dass auch dieses Verhalten zeigt, dass sie es nicht ernst mit dem Weg aus der Angst meint. Wie bei einem Alkoholiker, der sich für die Therapie erst einmal outen muss, gehört es auch hier dazu, dass man zu seinen Ängsten steht. Es ist nichts Schlimmes, Angst zu haben. Wer das nicht aussprechen und teilen kann, kann auch nicht zu seinen Ängsten stehen und wird immer nur damit beschäftigt sein, diese zu verleugnen. Das kostet zu viel Kraft, weil man so nicht nur sich selbst, sondern auch allen anderen immer etwas vormachen muss. 

Deshalb hier jetzt noch meine nächste Bedingung:

Erkläre deiner Familie ganz offen die Situation und sage ihr, dass du immer wieder mit den Ängsten zu kämpfen hast und dich jetzt ernsthaft entschieden hast, etwas dagegen zu tun. 

Ich bin mir sehr sicher, dass sie das größte Mitgefühl und das vollste Verständnis für dich haben werden. Ja, sie werden sich sogar darüber freuen, dass du die Sache jetzt angehst und dich dabei unterstützen, wo sie nur können. So wird es dir auch möglich sein, zu erklären, warum du bestimmte Zeiten am Morgen und am Abend in aller Ruhe brauchst. Sie werden dir helfen, die Zeit und die Freiräume zur Verfügung zu stellen, damit du deine Übungen durchführen kannst.  So gibt es keine Heimlichkeiten innerhalb eines Haushaltes. 

Außerdem wirst du dich sofort viel freier fühlen und mehr Kraft und Energie für die Arbeit an deiner Angst zur Verfügung haben, anstatt diese für dieses blöde Versteckspiel innerhalb der Familie aufzuwenden. 

Der entscheidende Anruf, also sozusagen der ernsthafte Startschuss kam also bis heute nicht. Stattdessen kamen schriftliche Mittelungen per SMS, dass sie jetzt zweimal täglich meditieren, alle zwei Tage Yoga über das Internet machen würde. Auf meine schriftliche Nachfrage sagte sie auch, sie hätte sich ein Heft für Notizen gekauft. 

Welche Meditation sie da macht, weiß ich nicht. Welche Yogaübungen sie macht, weiß ich auch nicht. Ich weiß auch nicht, was sie eigentlich notieren möchte. 

Und hier kommen wir zum entscheidenden Punkt: 

So wird das wieder nicht laufen!

Liebe X, du musst begreifen, dass dein Gehirn, dass von der Angst geprägt ist, dich nicht selbst aus der Angst herausführen kann. 

Die Aufgabe des Ego/des Gehirns/der Gedanken/der Konditionierung (egal, wie wir es benennen) sorgt allein dafür, den Körper (Organismus) am Leben zu erhalten. Alles dreht sich nur darum und daher wird er immer mit Davonlaufen oder Unterdrückung reagieren, wenn Angst auftaucht. 

Dein eigener Verstand kann erst einmal überhaupt nicht begreifen und akzeptieren, dass die Angst nichts ist, wovor man weglaufen muss und das sie dir eigentlich helfen möchte, weil du in diesem Leben seit Jahren unglücklich feststeckst.  

Und daher: ist alles, was du jetzt gerade machst wieder einmal völlig sinnlos, denn die Angst führt bei dir die Regie.

Dass das so ist, kannst du schon daran merken, dass du dich nicht bei mir vernünftig telefonisch gemeldet hast, damit wir die Details besprechen können und dass du wahrscheinlich wieder deine Familie nicht informiert hast. Weder darüber, dass Ängste da sind, noch darüber, was du jetzt vorhast. 

Du verhältst dich so, weil du von deiner Angst geleitet wirst, die die Kontrolle nicht abgeben will. So kannst du jederzeit zurückweichen und Übungen weglassen, wenn es dir zu brenzlig wird. 

Deshalb habe ich dir auch gesagt, dass wir das zusammen nur machen können, wenn du wirklich bereit bist, absolut ehrlich zu dir selbst, deiner Familie und auch zu mir zu sein. Das ist eigentlich die wichtigste Grundvoraussetzung. Es geht nicht darum, 10 Minuten Meditation abzuhaken. Yoga abzuhaken. Irgendetwas ins Tagebuch zu notieren.

Es geht darum, absolut offen zu sein im Herzen und im Verstand und dort intensiv alles anzuschauen, auch wenn es weh tut. Das ist es, was die Angst von dir möchte und das kannst du nur verstehen, wenn du still sitzt und zuhörst. 

Um es dir noch einmal ganz klar zu sagen: 

Die Angst ist ein Geschenk!

Die Angst sagt dir, dass du nicht dein Leben lebst. 

Die Angst will dir zeigen, wer du bist und was gut für dich ist! 

Also wovor läufst du eigentlich davon? 

Du läufst seit Jahren vor dem Leben davon und wenn du den Startschuss gibst, dann können wir endlich mit der spannensten Reise deines Lebens beginnen. Überleg es dir gut. Ich bin da, wenn es losgehen soll.  

In Liebe, Monika

This post is for X and all those who want to step out of life with anxiety disorders but keep failing to do so.

The reason could be that you don’t focus all your attention, strength and courage on this desire, and you immediately hide in the comfort zone as soon as you feel a little better. 

I noticed immediately that X wasn’t at the last phone call with all her attention. X is already trying for the umpteenth time to put the fear behind her. So, we talked about it for the umpteenth time. This time by phone.

Maybe it will help X – and possibly others – if I write down here what I wanted to convey to her on the phone. In the form of a text, X has the opportunity to read the content of the text at a certain distance and, should thoughts and questions come up (and she knows she has thoughts without end), to simply read it again later at her leisure. 

Because I already know X quite well, I set clear conditions for the renewed accompaniment out of fear this time. I did this because I will also be involved in this process in terms of time and emotion, and I would like to use this time sensibly and successfully. 

But, in the end, everything depends only on X herself and her serious will. We both know that the last attempts were always made very halfheartedly by her. Her main concern was always to get out of an acute panic attack that would come up again and again. Once she was more or less out of it, she would go on with her old life until the next anxiety attack came along. 

All my advice about regular exercise, breathing and meditation was then quickly shelved. It is quite clear that the fear cannot be overcome in this way, because 

fear says: You have to change something in your life!

So there came a time again when she had made herself reasonably comfortable in her comfort zone. We who deal with anxiety all know this. Immediately we think there is no need to deal with the fear and thus with ourselves. So again, fear has been pushed aside and suppressed by X until it now shows up in every corner of her life. The fear now leaves her almost no peace at all, because 

fear says: You should finally listen to me!

It is – and I know this from my own experience – so incredibly exhausting and tiring to have this emotion of fear permanently breathing down your neck and to try to suppress it. It is not a life. It is a life that is determined by fear alone. Inevitably, you reach the point where you are afraid of fear, and that’s where X is now. To get out of this is only possible if one finally looks at oneself and thus at the fear, because 

fear says: I am your friend, I am a part of you and if you run away from me, you run away from yourself and life.

This running away can lead nowhere. It is pure madness that has no end. X must finally want to understand that after so many years with fear. So, it’s about her understanding this crazy game in her head and the constant repetitions in her life. 

So, for her to get serious about it this time and make progress, I have given her the following conditions: 

  • You meditate twice a day (only 10 minutes each at the beginning). The meditation is done at a fixed time and is not interrupted by anything – unless the house burns down. Meditation must become part of your life, just like eating, brushing your teeth and sleeping. Only when you meditate regularly and are still can you recognise what is going on in your mind without immediately wanting to jump up and act. 

Meditation is important to recognise your conditioning (and especially that of fear) and thus gain distance from your thoughts/emotions. 

  • You continue to do the breathing exercises (abdominal breathing) so that you don’t lose control of your body when fear arises because then hyperventilation usually takes place and panic arises. 
  • You exercise every day and do yoga or go for walks, which are physically demanding. 
  • You also buy a notebook and start writing in a diary so you can see what’s happening inside you. This way you can observe the changes better. Also, writing will lead you inwards to yourself. 

These are the most important prerequisites for slowly regaining mental and physical balance. If she can keep this up for a few weeks, it will not only give her a certain sense of meaning and stability in her life, because she can/must concentrate completely on herself during these times, but she will also get to know herself better again. I am pretty sure with X that she has lost sight of herself. 

Only then can I finally move on with her and give her the pointers, other meditation techniques and texts that will get her out of this hole. 

However, before we start again, I told her on the phone, she should consider whether this time she is ready to finally get to the bottom of it or whether she just wants to get over another worse anxiety phase and then do everything the same as before. I was expecting her statement on this in the form of a phone call. That was a week ago now.

The call came a day later but after 11.00 pm. However, in my opinion, that was not a good time to talk about basic anxiety management things, so we postponed it until the next day. That call did not come until today. Instead, I received new messages via WhatsApp that I couldn’t do anything with. 

X is not working and therefore has time to call. But I know that the only reason she answers so late and prefers to do so by text message is that she is waiting for the rest of the family to stop hearing her. She doesn’t want them to hear what she is talking about. She says she doesn’t want to make the family sad. 

To this, I would say to her that this behaviour also shows that she is not serious about getting out of her fear. As with an alcoholic, it is part of the process to stand by one’s fears. There is nothing wrong with being afraid. If you can’t express and share that, you can’t stand by your fears either and will only ever be busy denying them. That costs too much energy because in this way you always have to pretend not only to yourself but also to everyone else. 

Therefore, here is my next condition: 

Explain the situation to your family quite openly and tell them that you are always struggling with the fears and have now seriously decided to do something about it. 

I am very sure that they will have the greatest compassion and the fullest understanding for you. Yes, they will even be happy that you are now tackling the matter and will support you in whatever way they can. They will also be able to explain to you why you need certain times of quiet in the morning and evening. They will help you to provide the time and space for you to do your exercises. This way there is no secrecy within a household. 

Also, you will immediately feel much freer and have more strength and energy available to work on your anxiety instead of spending it on this stupid game of hide and seek within the family. 

The decisive phone call, the serious starting signal, so to speak, did not come until today. Instead, written messages came via text message that she would now meditate twice a day and do yoga every two days via the internet. When I asked her in writing, she also said that she had bought a notebook. 

I don’t know what meditation she does there. I don’t know which yoga exercises she is doing either. I also don’t know what she wants to write down. 

And here we come to the crucial point:

It’s not going to work like that again!

Dear X, you have to understand that your brain, which is shaped by fear, cannot lead you out of fear itself. 

The task of the ego/brain/thoughts/conditioning (whatever we call it) is solely to keep the body (organism) alive. Everything revolves around that and therefore it will always react by running away or suppression when fear arises. 

Your mind cannot at first understand and accept at all that fear is not something to run away from and that it wants to help you because you have been unhappily stuck in this life for years. 

And therefore: everything you are doing right now is once again completely pointless because fear is directing you.

You can see that this is the case by the fact that you haven’t contacted me properly by phone so that we can discuss the details and that you probably haven’t informed your family again. Neither about the fact that there are fears nor about what you are going to do now. 

You are behaving this way because you are guided by your fear, which does not want to give up control. So, you can always back off and leave exercises if it gets too dicey for you. 

That’s why I told you that we can only do this together if you are ready to be honest with yourself, your family and also with me. That is the most important basic requirement. It’s not about ticking off 10 minutes of meditation. Checking off yoga. Writing something down in the diary.

It’s about being open in the heart and mind and looking intensely at everything there, even if it hurts. That is what fear wants from you and you can only understand that if you sit still and listen. 

To tell you once again very clearly: 

Fear is a gift!

Fear tells you that you are not living your life. 

Fear wants to show you who you are and what is good for you! 

So, what are you running away from?

You’ve been running away from life for years and if you give the go-ahead, then we can finally start the most exciting journey of your life. Think it over. I’ll be there when it’s time to start. 

With love, Monika