Gegenwart ohne Bedeutung (59)

Ende Januar kommt es zu Hause zu Spannungen. Meine Große will frei sein, aber die Kleine braucht mich noch. Sie ist im letzten Schuljahr und hat jede Menge Stress. Viele glauben, dass die Schule und der Schulabschluss in der Türkei einfacher sind als in Deutschland. Das kann ich leider nicht bestätigen. Ich konnte das über all die Jahre gut mit den Kindern meiner Freundinnen und Bekannten in Deutschland vergleichen. 

Die Schulzeit war, jedenfalls in der Zeit, als meine Kinder hier in der Türkei die öffentlichen Schulen besuchten, ziemlich anspruchsvoll. Der Schultag war lang und es gab jede Menge Schularbeiten. Hinzu kam, dass die Kinder neben der regulären Schule noch an den Abenden oder Wochendenden eine sogenannte Dershane besuchten, in der der ganze Stoff wiederholt und auswendig gelernt werden musste. (Dershane kann man am besten mit Paukschule übersetzen. Dies ist gem. Wikipedia eine spezielle Schule, die Schüler oder Studenten auf besondere Prüfungen vorbereitet. Paukschulen werden in der Türkei privat betrieben und verlangen oft hohe Gebühren.)

Dies war notwendig, um die schweren Aufnahmeprüfungen für das Gymnasium und die Universität zu schaffen. Der Stoff in allen Fächern wird in diesen externen Prüfungen im Multiple-Choice-Verfahren abgefragt. Falsche Antworten eliminieren andere richtige Antworten, und daher sollte man sich sehr sicher sein, wenn man den Haken an einer Stelle macht oder eine Formel niederschreibt. 

Die Schulnoten über die letzten Jahre fließen hier nur minimal in die Bewertungen mit ein. Wahrscheinlich deshalb, weil diese von einem gutgemeinten oder korrupten Lehrer einfach zu manipulieren wären. 

Die Kinder haben praktisch mit Beginn der Schule keine Freizeit mehr und sitzen über Jahre 7 Tage die Woche am Schreibtisch in einer Schule und anschließend noch zu Hause. Ich selbst habe meine Kinder nur im letzten Schuljahr in die Dershane geschickt, damit sie ansonsten neben der Schule noch ein einigermaßen normales Leben mit Freizeitgestaltung führen konnten. 

Diese Aufnahmeprüfungen für das Gymnasium und die Universität finden in der Türkei jeweils an einem Tag im Jahr statt, und diese anderthalb bis zwei Stunden sind entscheidend für die Zukunft der Kinder. Es ist daher eine sehr belastende Zeit für die ganze Familie, wenn alle Kinder eines Jahrganges in diese externen Prüfungen gehen. Meistens wird dafür sogar in den Großstädten ein Fahrverbot für andere Verkehrsteilnehmer ausgesprochen, damit die Eltern ihre Kinder pünktlich zum Prüfungsort fahren können. Wer eine Minute zu spät kommt, steht vor verschlossenen Türen. Die entsprechenden Dramen kann man am nächsten Tag in der Presse lesen. 

Es ist ein Wettkampf von stets mehr als 1 Mio Kindern, denn nur für ca. 10 % gibt es gute Schul- bzw. Universitätsplätze. Der Rest bleibt auf der Strecke. Wer es unter die ersten 10 % geschafft hat, kann aber noch lange nicht darüber entscheiden, was und wo er studieren wird. Es gibt ein kompliziertes Bewerbungsverfahren, und guter Rat von erfahrenen Lehrern ist hier sehr wichtig, sonst kann es auch passieren, dass man leer ausgeht. 

Diese privaten Paukschulen, die die Schüler neben der Schule fördern, müssen natürlich bezahlt werden. Schon vor 10 Jahren war es für die meisten Familien schwer, dieses Geld aufzubringen. Auch für mich. Die Eltern haben in der Regel einen Kredit aufgenommen oder, so wie ich, das Geld in monatlichen Raten mühsam abgestottert. Diese finanzielle Belastung und der bewusste Verzicht der Eltern auf die Befriedigung eigener Bedürfnisse bekommt natürlich auch das Kind zu spüren. Es führt später bei vielen jungen Menschen zu Schuldgefühlen und den Wunsch, sich anschließend um die Eltern zu kümmern, um diese finanziell zu unterstützen, was dann für die Eltern wiederum selbstverständlich ist. Eine finanzielle Abhängigkeit bis in den Tod. Das wirkt sich später auch bei der eigenen Familiengründung aus. Man heiratet nie eine Person, sondern immer die ganze Familie. Man heiratet neben ihrer Fürsorge auch deren Sorgen, Schulden, ihre Wünsche, Bedürfnisse und Forderungen. 

Da die Armut hier immer weiter fortschreitet und selbst Strom- und Heizkosten nicht bezahlt werden können, kann ich mir kaum vorstellen, wie das heute bewältigt wird. Viele Familien schicken ihre Kinder daher auf die religiös orientierten Schulen. Die sind kostenlos. 

Wer sehr viel Geld hat, schickt seine Kinder auf Privatschulen, um ihnen diese Doppelbelastung und Prüfungen zu ersparen. Allerdings bleibt dann anschließend nur eine private Universität zur Auswahl, und das ist ebenfalls extrem teuer. Schule oder Uni kosteten schon damals mindestens 20.000 Euro im Jahr und was da angeboten wurde, war nicht mit dem zu vergleichen, was man sich in Europa unter einer Privatschule vorstellt. Es gibt lediglich normalen Schulunterricht, wie er z. B. an deutschen staatlichen Schulen durchgeführt wird. 

Wer seinem Kind zu sehr unter die Arme greift, hat dann vielleicht später auch Probleme, dieses auf dem heiß umkämpften Arbeitsmarkt unterzubringen und muss womöglich auch für einen privaten Arbeitsplatz sorgen. 

Auch wenn es sich für deutsche Leser erst einmal sehr fremd anhören mag, hat es meinen Kindern am Ende nicht geschadet, sich diesen Prüfungen zu stellen. Sie hatten die gleichen Chancen wie alle anderen auch und haben sie gut genutzt. Es hat sie zu bodenständigen Menschen, sehr stark und selbstbewusst gemacht. 

Nun war die Kleine dabei, die Schule abzuschließen und sehr gefordert. Wir hatten uns daher in einem sehr ernsten Gespräch im Februar 2015 darauf geeinigt, dass wir es bis zum Sommer und somit dem Ende des Schuljahres noch miteinander aushalten wollen. Ich versprach, mich mit meiner Kritik etwas zurückzuhalten und die Kinder wollten etwas mehr im Haushalt helfen. 

Ich sehe in meinem Tagebuch, dass ich in den folgenden Tagen wieder Träume notierte, und als ich einen Blick auf den ersten Traum werfe, fällt mir ein, dass ich heute Nacht fast den gleichen Traum hatte. Ich wundere mich nicht mehr. 

Tagebuch 01.03.2015: 

“Traum: Ein Flugzeug stürzt vor mir ins Meer. Es geht unter und dann taucht es wieder auf. Ich sage, wir müssen die Leute da rausholen. Dann tun wir es. Dann denke ich im Traum, dass ich nächste Woche nicht fliegen will. 

Traum: Eine Brücke. Ich stehe oben auf ihr und schaue hinunter. Im Wasser gibt es viele Krokodile. Eine Frau ruft von unten, komm doch herunter, die tun dir nichts. Ich gehe tatsächlich hinunter ins Wasser und plötzlich wimmelt es um mich herum von Krododilen. Sie schwimmen auf mich zu. Ich fühle mich in Gefahr und habe furchtbare Angst. Die Frau sagt, du darfst dich nicht so schnell bewegen, dann tun sie dir nichts. Ich habe jedoch Zweifel und Todesangst überfällt mich. Dann bin ich aufgewacht.”

Diesen früher immer wiederkehrenden Traum von einem abstürzenden Flugzeug sah ich auch heute Nacht nach so langer Zeit das erste Mal wieder. Warum weiß ich nicht, denn ich habe keine Flugangst mehr. Allerdings hatte der Traum dieser Tage nichts Beängstigendes mehr. 

Ich saß am Strand und ein großes Linienflugzeug kam von links ganz langsam nach unten. Leicht wie eine Feder schaukelte es mal nach links und dann nach rechts und landete rechts von mir im Meer. Es waren jede Menge Leute am Strand und niemand ergriff die Flucht. Es hatte nichts Bedrohliches. Es sah nicht so aus, als würde es explodieren. Ich holte meine Handy heraus und versuchte, diesen Vorgang zu fotografieren oder zu filmen. 

Leute liefen dazwischen und ich konnte es nicht so gut aufnehmen. Das Flugzeug ging unter und ich weiß noch, dass ich beim Aufwachen darüber nachdachte, wie man jetzt die Leute da aus dem Flugzeug herausbekommt. Dann brachte mir mein Schatz den ersten Kaffee ans Bett und ich ließ diese Gedanken los.

Während ich früher auch oft selbst in einem fallenden Flugzeug saß, gab es hier eine persönliche Distanz und die Aufnahme mit dem Handy zeigt, dass es eher wie ein Film wirkte, als wie etwas selbst Erlebtes. 

Wie kann man nur von Krokodilen träumen? Wo kommen diese Bilder her? Sie sollen ein Symbol für niedere Aspekte unserer Natur sein. Ein Hinweis darauf, dass andere Menschen es nicht gut mit einem meinen. Ein Hinweis auf Heuchelei und Gefräßigkeit. 

Mir ist ganz klar, dass dieser Traum im Zusammenhang mit dem Gespräch mit meiner Großen zu sehen ist. Wir gehen uns seit dem klärendem Gespräch aus dem Weg. Sie, die die Miete zahlt und von mir gesagt bekommt, dass sie mal aufräumen soll und ich, die keine Miete aufbringen kann und das Gefühl hat, dass die eigene Tochter sie aus der gemeinsamen Wohnung entfernen will. All diese Gedanken wollten mich auffressen, wie diese Krokodile im Traum. 

Tagebuch 01.03.2015:

“Die Große und ich, wir gehen uns aus dem Weg. Die Kleine rennt jeden Tag in die Dershane und lernt ohne Ende. Ich würde am liebsten sofort von hier wegziehen zu meinem Schatz an die Nordägäis. Depressionen schleichen sich ein. Hilflosigkeit. Ich fühle mich so gelähmt, weil ich aus dieser Situation nicht herauskomme. Ich muss es so, wie es ist, akzeptieren. Ertragen. 

Ab nächste Woche werde ich wieder im Yoga-Studio unterrichten. Es gibt auch Anfragen von Banken und Privatschülern. Noch vier Monate durchhalten und Geld verdienen. Viel meditieren. Das wird nicht einfach und alles fällt mir immer schwerer. Sind es die Wechseljahre? Diese ständigen Kopfschmerzen. Verspannungen. Schwindel. Nur schon das alleine jeden Tag irgendwie wieder in Ordnung zu bringen, kostet so viel Kraft. 

Wenn ich mein Ego abbaue, baue ich dann auch die Frau in mir ab? Hat das Folgen für mein Wohlbefinden und die Beziehung mit meinem Freund? Ich strahle nicht mehr. Meine Kinder können mir nichts geben. Sie haben mich ausgesaugt und nun ist es ihnen schon zu viel, mir mal den Nacken mit Chinaöl einzureiben. 

Ich muss mich immer wieder selbst aufbauen. Geben und aufbauen. Ohne Anerkennung und Geld ist das noch viel schwieriger. 

Und doch, wenn ich meditiere, sehe ich, dass mir gar nichts fehlt. Ich wundere mich darüber. Es scheint so, als hätte schon tief in mir irgendetwas begriffen, aber als könnte ich das noch nicht im Alltag umsetzen. Als würde ich es vergessen, sobald ich wieder die Augen öffne und ins Leben trete. Oder vielleicht weiß ich nur nicht, wie ich damit umgehen soll? Da ist in mir etwas in Bewegung gekommen, aber ich reagiere nach außen hin noch genauso wie früher. Ja, das könnte passen.”

Wie tief kann ein Mensch noch sinken, ohne in Depressionen oder Selbstmitleid zu versinken? Ich hatte das Gefühl, dass selbst die Kinder anfingen, mich nicht mehr zu respektieren. Kein Geld. Immer erschöpft. Was hätte ich nur ohne dieses Vertrauen gemacht, das schon so tief in mir verankert war? 

Anstatt zu jammern, konzentrierte ich mich sofort wieder auf die innere Reise. Ich hörte mir weitere Vorträge von Krishnamurti an und schrieb alles auf, was mir wichtig erschien. Diese Zeilen waren dann alles, was ich hatte, um nicht unterzugehen. Da musste etwas sein. Ich wollte nicht zurück in mein altes Leben. Es war mir egal, was andere von mir dachten. Ich wollte die Wahrheit. 

Krishnamurti sprach vom Leiden des Menschen und diesen ständigen Wiederholungen, die die Menschheit seit tausenden von Jahren durchmacht. Er stellte die Frage, ob wir da nicht austreten können aus diesem Leiden und ich hörte so aufmerksam zu, wie ich nur konnte, denn dies war ja gerade mein größter Wunsch. Ich notierte seinen Satz:

“Die Vergangenheit gibt der Gegenwart Bedeutung. Deshalb ist die Gegenwart ohne Bedeutung. “

Diesen Satz muss man nicht nur mit den Augen lesen, denn dann kann man ihn nicht begreifen. 

Er spiegelte für mich damals genau diesen Widerspruch wider, den ich in und nach der Meditation erlebte und im Yoga-Tagebuch am 01.03. notierte. Alles war gut, wenn ich still saß und nur auf meinen Atem achtete. Es fehlte an nichts. Ich war satt. Ich hatte zu essen und es war warm. Ich war gesund. Da war nur Vertrauen.

Sobald ich jedoch aus der Meditation trat, fing das Denken an. Die Vergangenheit holte mich ein mit ihren Ängsten und Sorgen, mit den Bildern, die ich von mir und meiner Umwelt hatte. Sofort war der friedliche Moment weg und die Gegenwart wurde zum Problem. 

Tatsächlich war es für mich schon ein wichtiger Schritt zu erkennen, dass sich alles nur im Kopf abspielte. Bevor ich meditierte, war mir 50 Jahre lang überhaupt nicht klar, dass ich weder meine Gedanken mache, noch dass ich diese selber bin. Aber auch diese sehr wichtige Wahrnehmung von mir kratzte nur an der Oberfläche von dem, was Krishnamurti hier wirklich meinte. 

Aber das konnte ich noch nicht erfassen. Denn noch immer verstand ich mich als ein getrenntes Wesen. Ich war noch immer voller Erwartungen an meine eigene Person und an andere. Ich schrieb weiter in mein Tagebuch: 

“Sobald wir davon ausgehen, dass wir ein Einzelwesen sind, welches isoliert vom Rest der Menschheit existiert und verschieden ist, wird es immer Leid geben. Dieses Bild von einem Ich, welches wir mit Hilfe des Denkens aufbauen, kostet übrigens enorm viel Energie und trennt uns von dem Du. Hört Denken auf, bricht auch dieses Ich-Gebilde zusammen. Das ist der Tod vor dem Sterben. Jegliches Leiden hört auf und die Angst vor dem Tod fällt dann völlig weg.”

Wie können wir unser eigenes Ich aufgeben, ohne zu sterben? Ich konnte das einfach nicht begreifen, und Krishnamurti beantwortete auch diese Frage, indem er weiter ausführte: 

“dass wir ja nicht einmal in der Lage sind, unsere Gewohnheiten aufgeben. Lassen wir das Trinken sein, fangen wir mit dem Rauchen an oder umgekehrt. Haben wir unsere Angst im Fahrstuhl überwunden, bekommen wir Angst, wenn wir mit der Metro fahren oder auf dem Markt einkaufen sollen. Die Konditionierungen gehen immer weiter, ohne dass wir es wirklich merken. Wie sollen wir den Tod eines geliebten Menschen verkraften können, wenn wir nicht einmal einfache, liebgewonnene Gewohnheiten lassen können? Können wir ein Opfer bringen ? Einfach so, ohne Motiv? Selbst wenn es Spaß gemacht hat? 

Wenn wir das nicht können, werden wir immer Angst vor dem Leid und dem Tod haben, weil wir immer weiter machen wollen. Das gleiche stets wiederholen wollen. Das ist unser Leben und daran klammern wir uns. Das kennen wir und das gibt uns Halt und Vertrauen. Unsere Nationalität. Unsere Religion. Unsere sozialen Einstellungen und unsere Routine. Krishnamurti sagt, nimm so eine Bindung und finde heraus, ob du sie beenden kannst. 

Ich notierte mir in diesem Zusammenhang, wie sehr ich mich auf meine neue Freiheit in der Nordägäis freute und wie schwer es mir fallen wird, meine Kinder zurückzulassen. 

“Im Sommer werde ich das enge Band zu meinen Mädchen lösen. Voller Freude und Stolz auf ihre Selbstständigkeit. Andererseits erfaßt mich eine große Traurigkeit, wenn ich daran denke, weil ich weiß, dass es niemals mehr so eng sein wird. Es wird Besuche geben zu Weihnachten oder an Geburtstagen.”

Wer bin ich, wenn ich die Rolle der beschützenden Mutter ablege? Wer bin ich, wenn ich nicht mehr die Yoga-Lehrerinnen-Rolle spiele. Was bleibt da noch von mir übrig? Aber auch diese anstehende Trennung wollte ich als Prüfung und als Möglichkeit nehmen, weiter in mir zu forschen. Ich dachte nur, wenn ich es also schaffe, dieses Bild in meinem Bewusstsein, welches ich von mir selbst und dieser Welt habe, zu beenden, während ich lebe, kann ich sterben, während ich lebe. Dann brauche ich nicht mehr auf den Tod zu warten, sondern ich lebe mit dem Tod, der das Beenden ist. Es gibt kein Leiden mehr und stattdessen tiefes Mitgefühl und Intelligenz/Weisheit. 

Krishnamurti sagte auch, wenn man dann noch viel weiter geht, dann ist dies der Weg der Meditation und genau so ist es auch gekommen. 

Wenige Jahre später sollte ich dann tatsächlich in den Zustand der Meditation treten und das Denken hörte auf. Erst danach konnte ich Krishnamurtis Aussage 

“Die Vergangenheit gibt der Gegenwart Bedeutung. Deshalb ist die Gegenwart ohne Bedeutung.“ 

verstehen. Was er mit sagen wollte ist, dass wir die Gegenwart überhaupt nicht erkennen können, weil wir nur das sehen, was wir aus der Vergangenheit kennen und in die Gegenwart projizieren. Somit bleibt uns die Wahrheit im Moment völlig verborgen. 

Die Gegenwart ist ohne Bedeutung, da Bedeutung eine Deutung, also einen Gedanken voraussetzt. Gibt es kein Denken, bleibt nur Staunen und Liebe übrig. Selbst der Gedanke, ich sei eine getrennte Person “Monika” verschwand. 

Was für ein Segen. 

Ich wünsche euch einen schönen vierten Advent, Monika